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Nach dem KI-Pilot kommt die schwierige Phase

Der KI-Pilot ist der einfache Teil.
Eine gute Demo kann man inzwischen an einem Nachmittag bauen.
Ein Dokument zusammenfassen.
Eine E-Mail generieren.
Eine Excel-Datei analysieren.
Einen Chatbot auf ein paar PDFs setzen.
Dann beginnt die schwierige Phase.
Produktiver Betrieb.
Eine aktuelle Schweizer Erhebung zeigt diese Lücke sehr deutlich.
55 Prozent der Unternehmen setzen KI bereits gezielt in mindestens einem Geschäftsbereich ein.
31 Prozent befinden sich weiterhin in der Pilotphase.
Und nur 9 Prozent berichten davon, dass KI ihr Geschäftsmodell verändert hat.
Das Problem ist also nicht mehr der Zugang zur Technologie.
Es ist die Organisation darum herum.
Welche Daten sind verlässlich?
Welche Prozesse dürfen automatisiert werden?
Wo muss ein Mensch freigeben?
Wer kontrolliert Qualität?
Welche Systeme sind angebunden?
Welche Rollen brauchen neue Kompetenzen?
Wie messen wir den wirtschaftlichen Nutzen?
Hinzu kommt die Infrastruktur.
Datenqualität und Datensilos gehören laut derselben Erhebung zu den grössten Hindernissen. Sicherheits- und Datenschutzbedenken folgen direkt dahinter.
Damit wird 2026 vermutlich zum Jahr nach der KI-Begeisterung.
Jetzt muss die Technologie in Prozesse.
Das kostet.
64 Prozent der von Deloitte befragten Schweizer CFOs rechnen deshalb mit deutlich steigenden Technologie- und IT-Ausgaben.
Ein Pilot beantwortet die Frage: Kann die Technologie das?
Skalierung beantwortet eine viel schwierigere:
Kann unser Unternehmen damit zuverlässig, sicher und wirtschaftlich arbeiten?