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KYC besteht aus mehr als dem Sammeln von Ausweisen.

Die Deutsche Bank nutzt seit September eine agentische KI-Lösung für die Abklärung der Vermögensherkunft im Private Banking in Singapur und Hongkong. Sie recherchiert in freigegebenen Quellen, bereitet Informationen auf und zeigt Lücken auf. Die Beurteilung erfolgt weiterhin durch Menschen.

Im Schweizer Leasing ist die Ausgangsfrage eine andere. Doch auch hier wandern Angaben zwischen Antrag, Handelsregister, Identifikation, wirtschaftlich Berechtigten und internen Akten. Die eigentliche Arbeit liegt oft im Abgleich: Passt die Gesellschaft zur unterzeichnenden Person? Sind Angaben widersprüchlich? Welche Belege fehlen?

Ein KYC-Assistent könnte solche Fragen für die Sachbearbeitung vorbereiten. Er dürfte aus einem ungeklärten Treffer keine Freigabe machen. Gerade im Grenzfall muss er Unsicherheit sichtbar machen und an Compliance übergeben.

Der Nutzen wäre nicht ein schnelleres Häkchen, sondern ein vollständigeres und besser prüfbares Dossier.

Welche Rückfrage in Ihrem Onboarding wiederholt sich am häufigsten?

Quelle: https://wealth.db.com/en/about-us/news/2026/deutsche-bank-private-bank-launches-agentic-ai-kyc-processes.html

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