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Themen

  • Ein Agent braucht ein begrenztes Mandat

    Ein KI-Agent sollte nicht mehr dürfen als nötig. Die Monetary Authority of Singapore hat mit Branchenpartnern ein Papier zu Schutzmassnahmen für Agenten im Finanzbereich veröffentlicht. SAFR beschreibt Kontrollen während der Ausführung: Welche Handlung ist erlaubt, was muss vor ihr geprüft werden und wie bleibt sie nachvollziehbar? Es handelt sich um einen Vorschlag aus Singapur, nicht…

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  • Nachfolge, M&A und Wachstum

    Die riskanteste Phase einer Übernahme kann nach der Unterschrift beginnen.Vor einem Unternehmenskauf wird sehr viel gerechnet.Bewertung.Kaufpreis.Steuern.Garantien.Finanzierungsstruktur.Zu Recht.Was danach kommt, ist nur gelegentlich genauso detailliert geplant.Dabei treffen gerade in den ersten Jahren mehrere Belastungen zusammen.Die Übernahmefinanzierung muss amortisiert werden.Eine neue Führung muss Stabilität schaffen.Und häufig besteht gleichzeitig Investitionsbedarf.Das Schweizer KMU-Portal beschreibt die Herausforderung sehr deutlich. Bei…

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  • Die erste Frage an einen KI-Anbieter sollte lauten: Wo fliessen unsere Kundendaten hin?

    ESMA macht digitale Innovation ab 2027 zu einer europäischen Aufsichtspriorität und nennt KI ausdrücklich. Die europäischen Aufsichtsbehörden warnen zugleich vor Abhängigkeiten von externen Technologieanbietern und Cyberrisiken. Das sind europäische Signale; daraus folgt keine unmittelbare neue Vorschrift für Schweizer Leasinggesellschaften. Die betriebliche Frage ist trotzdem schon heute konkret. Welche Dokumente erhält ein Modell? Wer kann sie…

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  • Datensouveränität wird zur Managementfrage

    Die spannendste KI-Frage lautet vielleicht bald nicht mehr: Welches Modell nutzen wir?Sondern: Wo liegen unsere Daten?Eine im Juli 2026 auf dem Schweizer KMU-Portal veröffentlichte Erhebung zeigt ein interessantes Spannungsfeld.89 Prozent der Befragten nutzen KI bereits beruflich.51 Prozent halten es gleichzeitig für wichtig, dass KI-Systeme schweizerische oder europäische Datenschutzstandards einhalten.Und 29 Prozent dürfen KI über private…

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  • Der dritte KI-Pilot ist oft der Moment, in dem man die Plattform braucht.

    Citi beschreibt mit Arc eine Infrastruktur, auf der Agenten in verschiedenen Bereichen unter einheitlichen Kontrollen laufen sollen. AXA baut einen globalen AI Hub; eine erste Version wird in fünf Einheiten genutzt. Beide Beispiele zeigen eine Organisationsfrage: Wer verwaltet Datenzugriff, Berechtigungen, Protokolle und Qualität, wenn aus einzelnen Tests ein Betriebsmodell wird? Für eine Leasinggesellschaft braucht es…

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  • Produktivität statt KI-Rhetorik

    Produktivität ist interessanter als Technologie.Wir haben uns angewöhnt, Fortschritt mit Technologiebegriffen zu beschreiben.KI.Robotik.Automation.Digitalisierung.Das Problem daran: Eine Technologie kann modern sein und wirtschaftlich trotzdem wenig verändern.Für ein Schweizer KMU sind andere Grössen entscheidend.Output pro Arbeitsstunde.Durchlaufzeit.Fehlerquote.Rüstzeit.Energie pro produziertem Teil.Genau deshalb finde ich einen Punkt in der aktuellen KOF-Investitionsumfrage besonders interessant. Schweizer Unternehmen wollen 2026 nicht nur mehr…

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  • Zweimal Nein zur Selbstfesselung

    70,15 Prozent Nein zur Neutralitätsinitiative. 72,52 Prozent Nein zur Ernährungsinitiative. Kein einziger Kanton sagte Ja. Das ist ein bemerkenswert klares Resultat. Die beiden Vorlagen hatten wenig miteinander zu tun. Und niemand sollte behaupten, alle Nein-Stimmenden hätten aus denselben Motiven entschieden. Eine gemeinsame Lesart drängt sich dennoch auf: Die Schweiz hat sich zweimal dagegen entschieden, Sicherheit…

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  • KYC besteht aus mehr als dem Sammeln von Ausweisen.

    Die Deutsche Bank nutzt seit September eine agentische KI-Lösung für die Abklärung der Vermögensherkunft im Private Banking in Singapur und Hongkong. Sie recherchiert in freigegebenen Quellen, bereitet Informationen auf und zeigt Lücken auf. Die Beurteilung erfolgt weiterhin durch Menschen. Im Schweizer Leasing ist die Ausgangsfrage eine andere. Doch auch hier wandern Angaben zwischen Antrag, Handelsregister,…

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  • Der richtige Massstab für den Standort Schweiz

    Ein Standort kann im regionalen Vergleich gut dastehen und trotzdem unter Druck geraten.McKinsey und Swiss AmCham halten in «Climbing higher» fest, dass rund 80 Prozent der interviewten CEOs die Schweiz mit globalen Standorten vergleichen. Die Gesprächspartner repräsentieren vor allem die Perspektive international tätiger Unternehmen.Ich halte diesen Befund auch für Schweizer KMU für relevant. Der richtige…

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  • Die Schweiz braucht wieder mehr Vertrauen in die Freiheit

    Die Schweiz ist erfolgreich, weil sie ihren Bürgern und Unternehmen vergleichsweise viel Freiheit lässt. Nicht weil der Staat besonders viel steuert. Vielleicht sollten wir uns daran wieder häufiger erinnern. Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek und Frédéric Bastiat trennten mehr als hundert Jahre Wirtschaftsgeschichte. Eine Überzeugung verband sie dennoch: Eine Gesellschaft funktioniert langfristig besser,…

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